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TEN SING Nord-Seminar in Oldenburg

11.12.2013

 

Bei uns im Norden ist die Wiege von TEN SING in Deutschland. So war TEN SING Moormerland im Jahr 1986 die erste Gruppe, unmittelbar gefolgt von Bad Zwischenahn. Beide Gruppen leben noch heute, wie viele andere: So TEN SING Bremen, eine Gruppe, die ebenfalls seit mehr als 20 Jahren aktiv ist oder TEN SING Sittensen, eine der beeindruckendsten Neugründungen der letzten Jahre. Insgesamt haben „wir im Norden“ aktuell etwa 15 TEN SING Gruppen – und der Wunsch nach einem überregionalen Seminar war stark. Nach dem Neustart in 2012 fand nun vom 6. – 12. Oktober das zweite TEN SING Nord-Seminar statt – und es war eine coole Woche in Oldenburg!

 

Als am Sonntag das Mitarbeitendenteam  anreiste, lag hinter jedem und jeder eine arbeitsintensive Zeit: Jeder Workshop, jede Seminareinheit, alle Aktionen, Andachten und Programme mussten vorbereitet sein. Nun endlich ging es los. Zunächst musste die Schule TEN SING tauglich eingerichtet werden. Der aufwändige Bühnenaufbau, die Soundtechnik, die Einrichtung der zwölf Workshopräume, des Foyers und der Aula: Es war gut, dafür ausreichend Zeit eingeplant zu haben. Am Montagmittag war dann alles fertig und die Teilnehmenden reisten an: Aus Hannover und Bremen, Sittensen und Osnabrück, Braunschweig, Hamburg, sogar jemand aus Glücksburg und nicht zuletzt die Region Nordwest mit den Gruppen aus Ostrhauderfehn, Apen, Bad Zwischenahn und Oldenburg. Insgesamt waren 82 TEN SINGerInnen dabei und haben eine fantastische Woche erlebt.

 

Die Übernachtung fand in der Jugendherberge statt. Das Seminar wurde in den Räumlichkeiten des benachbarten „Neuen Gymnasium Oldenburg“ durchgeführt. Mittag- und Abendessen in der Mensa. Das war super – so das einhellige Urteil der zahlreichen TEN SING Gourmets.

 

Die Tage starteten jeweils mit Frühstück und „Start in den Tag“, einem biblischen Impuls. Danach ging es rüber in die Schule zu 15 Minuten „Warming up“. Spätestens dann war jede/r wach und die Workshops konnten starten: Tanz; Theater in zwei Gruppen; Licht- und Soundtechnik, Geistliche Leitung, Organisation; Chorleitung, Keyboard, Schlagzeug, Bass und Gitarre – und immer wieder die gemeinsamen Chorproben: Das ganze TEN SING Programm. So ging es von Montag bis Freitagnachmittag und alle waren engagiert dabei.

 

Diese intensiven Workshopphasen wurden über die Woche und vor allem an den Abenden immer wieder durch große Spielaktionen aufgelockert, bevor dann der Seminartag mit einem biblischen Impuls und den Bildern des Tages abgerundet wurde.

 

Am Freitagabend der Höhepunkt der Woche: Die TEN SING Show mit Tanz, Theater und Chor. Also das Ergebnis dessen, was in dieser Woche erarbeitet wurde. Das war ein Supererlebnis für die Seminarteilnehmenden, die hier alles Gelernte auf die Bühne bringen konnten, ebenso wie für die etwa hundert Besucher, die für diesen Abend zum Teil weite Strecken gefahren sind.

 

Am Samstagvormittag hieß es dann Abschied nehmen und alle waren sich einig: Das war eine super TEN SING Woche.

 

Was hat´s gebracht?

 

  • Wir haben bei uns im Norden eine starke Gruppe von jungen Erwachsenen, die sich für TEN SING ins Zeug legen und mitarbeiten. Da ist viel Potenzial.

 

  • Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt der Gruppen ist deutlich gestärkt worden. Sie reisen gegenseitig zu ihren Shows und suchen den Kontakt. Da ist etwas gewachsen.

 

  • Der TEN SING Arbeitskreis Nordwest geht nach dem gelungenen Seminar mit neuem Elan daran, TEN SING bei uns im Norden zu vernetzen und die TEN SING Arbeit zu mit guten Impulsen zu unterstützen.  

 

Das ist vielleicht das wichtigste Ergebnis des TEN SING Nord-Seminars 2013: Junge Leute, zwischen 18 und 24 Jahre alt, nehmen das Heft des Handelns in die Hand und übernehmen Verantwortung. Und der CVJM bietet ihnen dafür den Rahmen, damit wir gemeinsam die Jugendkultur der etwa 13 bis 21-Jährigen mit TEN SING und dem Evangelium erreichen.

 

Wenn ich das als „CVJM Oldie“ mal sagen darf: TEN SING tut dem CVJM gut und ist alle Unterstützung wert.

 

Erich Schnau-Huisinga, CVJM-Landessekretär in Oldenburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war eine intensive, fröhliche Woche, in der viel entstanden ist. Es wäre schön, wenn diese Energie jetzt auch in eine konstante überregionale Arbeit mit genommen werden kann.

Jannek Boomgaarden, Seminarleiter

 

 

Gut an der TEN SING Jugendarbeit finde ich, dass grundverschiedene Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammenkommen und zusammen so etwas Großes auf die Beine stellen. Ich glaube, das Wichtigste an dieser Arbeit ist, dass die Jugendlichen sich selbst entdecken und ausprobieren können. Gemeinsam wachsen sie über sich hinaus und erkennen neue Stärken an sich.

Kea Osterthun, Workshopleiterin Theater

 

 

Ich habe eine starke persönliche, positive Veränderung während meiner Zeit bei TEN SING durchgemacht. Meine Zeit als Chorleiterin hat vor allem mein Durchsetzungsvermögen und meine Selbstsicherheit geschult, während der intensive Gruppenzusammenhalt, der vollkommen anders als zum Beispiel der einer Schulklasse ist, mich extrovertierter werden ließ. Zudem habe ich ein neues, besseres Verhältnis zur Kirche aufbauen können sowie natürlich praktische Dinge gelernt, die vor allem für meine Workshops relevant waren. Im Großen und Ganzen hat mich TEN SING ganzheitlich geprägt und mich zu dem werden lassen, was ich heute bin: Musik- und Religionsstudentin.

Jannika Olesch, Workshopleiterin Keyboard